Medienmitteilungen 2006 06.05.2011

Voranschlag 2007 der Einwohnergemeinde Oberdiessbach 26.10.2006

Der vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2006 verabschiedete Voranschlag 2007 sieht einen Aufwandüberschuss von 265'600 Franken vor. Die Laufende Rechnung 2007 weist einen Gesamtaufwand von Fr. 15'751'800.00 aus. Das Defizit entspricht einem Steuerzehntel. Im Budget ist die vom Gemeinderat beschlossene Reduktion der Strompreise per 1.10.2006 um durchschnittlich 6 % bereits inbegriffen. Die Steueranlagen und übrigen Gebührenansätze 2007 bleiben ansonsten unverändert. Das Eigenkapital von Oberdiessbach beträgt zur Zeit rund 3,73 Mio. Franken. Der Hauptgrund für den budgetierten Aufwandüberschuss sind die gegenüber dem Vorjahresbudget um voraussichtlich 6 % oder 174'000 Franken ansteigenden Zahlungen in die kantonalen Lastenverteiler. Im Vergleich mit der Jahresrechnung 2005 steigen diese gar um 278'000 Franken (10 %) an. Wobei alleine der Beitrag in den Lastenausgleich „Sozialhilfe“ voraussichtlich gegenüber dem Vorjahresbudget um 134'500 (13,5 %) und gegenüber der Rechnung 2005 um 210'000 (22,5 %) Franken zunehmen wird. Die etwas höher prognostizierten Steuern vermögen diese Mehraufwendungen nicht zu decken. In der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von insgesamt 1,283 Mio. Franken geplant. Davon betreffen 549'000 Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Elektrizitätsversorgung. Fr. 733'500.00 sind für Investitionen im Steuerhaushalt vorgesehen. Der Voranschlag 2007 sowie der Finanzplan 2007 – 2011 können bei der Gemeindeverwaltung Oberdiessbach bezogen werden.

Regionales Altersleitbild erarbeitet 29.05.2006

Nach kantonalen Vorgaben müssen die Gemeinden über ein Altersleitbild verfügen. Im Frühjahr 2004 hat der Gemeinderat Oberdiessbach eine Projektgruppe eingesetzt, um für die Region Oberdiessbach erstmals ein Altersleitbild zu erarbeiten. Das Leitbild soll in den Gemeinden Aeschlen, Bleiken, Brenzikofen, Herbligen, Linden und Oberdiessbach gelten. Die Projektgruppe bestand aus Vertretern der Alters- und Gesundheitsorganisationen, der freiwilligen Helfern, der Kirchgemeinden, der Politik und des Regionalen Sozialdienstes Oberdiessbach. Die Gruppe verschaffte sich mittels Fragebogen einen Überblick über die Wünsche und Bedürfnisse der älteren Generation. Die Umfrageergebnisse sind mit dem theoretischen und praktischen Wissen der Fachleute aus der Projektgruppe ergänzt und zu einem ersten Altersleitbildentwurf verarbeitet worden. Die beteiligten Gemeinden haben sich in zwei Vernehmlassungen zum Entwurf geäussert. Im April 2006 wurde das regionale Altersleitbild definitiv verabschiedet. Das regionale Altersleitbild gibt in sechs Handlungsbereichen Hinweise für ein altersgerechtes Leben in der Region. Zu den Themen Hilfe und Pflege im Alter, Essen und Einkaufen, Beratung und Begleitung, Lebensgestaltung und Kontakte, Wohnen und Verkehr und bauliche Massnahmen wurden Thesen formuliert. Unter anderem wird angeregt, vermehrt auf altersgerechte Wohnungen hinzuarbeiten und eine Alterswohnsiedlung zu fördern. Weitere Anliegen sind die Förderung von gutbegehbaren und rollstuhlgängigen Spazierwegen, Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs (Busbetrieb STI), Schaffung eines Seniorenrates und die Ernennung eines regionalen Beauftragten für Altersfragen. Das regionale Altersleitbild liegt ab Juni 2006 in den sechs Gemeindeverwaltungen, bei den Alters- und Gesundheitsorganisationen und in den Arztpraxen der Region auf. Zudem wird es im Internet auf den jeweiligen Gemeindeseiten aufgeschaltet. Schliesslich kann das regionale Altersleitbild beim Regionalen Sozialdienst in Oberdiessbach bestellt werden.

Oberdiessbach: Höchstgeschwindigkeit am nördlichen Dorfeingan wird herabgesetzt 24.05.2006

Das kantonale Tiefbauamt reduziert die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Kantonsstrasse im Bereich Schlupf/Bleicherei bis Dorfeingang Oberdiessbach. Die heute zulässigen 80 km/h werden auf 60 km/h beschränkt. Der Gemeinderat hat sich für die Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit eingesetzt. Die Temporeduktion erhöht die Verkehrssicherheit und schützt die schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Das kantonale Tiefbauamt wird demnächst die entsprechende Verfügung publizieren.

Jahresrechnung 2005 der Gemeinde Oberdiessbach mit Ertragsüberschuss 20.04.2006

Die Laufende Rechnung 2005 schliesst bei einem Aufwand von Fr. 14'621'479.94 mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 147'753.11 ab, der dem Eigenkapital zugewiesen wird. Dieses beträgt nun rund 3,73 Mio. Franken oder gut 13 Steuerzehntel. Gegenüber dem Voranschlag, welcher einen Aufwandüberschuss von Fr. 253'200.00 vorsah, entspricht die Abweichung rund 400'000 Franken oder 2,7% bezogen auf den effektiven Gesamtaufwand. Das positive Rechnungsergebnis ist in erster Linie auf Mehrerträge aus Gemeindesteuerteilungen (um 230'000 Franken) zurückzuführen. Die kantonale Steuerverwaltung hat u.a. etliche „alte“ Teilungspläne 1999–2001 im Rechnungsjahr 2005 erledigt, die wesentliche Steueranteile zugunsten der Gemeinde Oberdiessbach ergaben. Ansonsten entsprechen die verbuchten Steuererträge insgesamt ziemlich genau den budgetierten Werten. Zum besseren Ergebnis haben auch noch diverse „kleinere“ Einsparungen in etlichen Bereichen des Steuerhaushaltes beigetragen. Ein ausserordentlicher Buchgewinn von Fr. 459'000.00 aus Anlagen des Finanzvermögens wurde mittels übrigen Abschreibungen in derselben Höhe neutralisiert. Dieser Nachkredit muss allerdings von der Gemeindeversammlung noch genehmigt werden. In der Investitionsrechnung sind die Nettoinvestitionen mit Fr. 1'010'371.75 um die Hälfte tiefer ausgefallen als budgetiert. Der Hauptgrund für die wesentlich geringeren Ausgaben liegt bei der erneuten Verzögerung im Zusammenhang mit der Erstellung des Verkehrskreisels Thun-/Lindenstrasse inklusive den dazugehörenden Werkleitungssanierungen. Die Jahresrechnung 2005 wird am 12. Juni 2006 der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

Lesen bis zur Kirchturmspitze - geschafft! 15.03.2006

Das anlässlich des Leseförderungsprojekts „achtung, fertig ... lesen!“ gesteckte Ziel, die Höhe des 42 Meter hohen Kirchturms von Oberdiessbach zu erlesen, wurde deutlich übertroffen. Es wurde sogar so viel gelesen, dass die aufeinander gestapelten Bücher die Höhe von 59 Meter, 5 cm und 9 mm erreichten. Die Leserinnen und Leser wurden in drei Kategorien eingeteilt: 1. bis 6. Klasse, 7. Klasse bis 20-Jährige und Erwachsene. Vor allem die Kinder der ersten Kategorie haben eine riesige Leseleistung vollbracht. Sie alleine haben mit ihren relativ dünnen Büchern etwas über 31 Meter gelesen. In den vierzehn Wochen des Leseförderungsprojekts wurden insgesamt 983 Lesepässe zurückgebracht. Am 4. März wurden in den drei Kategorien die Gewinnerinnen und Gewinner der Schlusspreise ermittelt. Ganz im Sinne der Leseförderung gab es Büchergutscheine zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a der Primarschule Oberdiessbach werden mit einem Znüni für die grösste Klassenleistung honoriert, sie alle haben zusammen 4 Meter, 87 cm und 5 mm gelesen. Die Bibliothekarinnen der Mediothek, die Lehrerinnen und Lehrer der Primarschule und der Sekundarstufe I hoffen nun, dass die Lesebegeisterung auch ohne zusätzlichen Ansporn eines Wettbewerbs anhält. Es wäre schön, wenn das eine oder andere Kind in den letzten drei Monaten Freude am Lesen gefunden hätte.

Die Gewinnerinnen und Gewinner
Büchergutschein im Wert von Fr. 50.-:
Goran Gazibaric, Leonie Brühwiler, Maya Schmid
Büchergutschein im Wert von Fr. 30.-:
Dominic Stucki, David Baumann, Christa Mathys
Büchergutschein im Wert von Fr. 20.-:
Marina Aebischer, Bastian Siegenthaler, Peter Wüthrich

Ortsplanungsrevision Oberdiessbach 04.03.2006

Vom 3. Januar bis 3. Februar 2006 ist die überarbeitete Ortsplanung bei der Gemeindeverwaltung öffentlich aufgelegen. Im Mitwirkungsverfahren sind 27 Eingaben an den Gemeinderat gelangt. Neben vielen Einzelanliegen bewegen die Themen Verkehr und Rasenspielfeld am meisten. Beim Verkehr steht die Forderung nach mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Beim Rasenspielfeld werden die Notwendigkeit und der vorgesehene Standort im Diessbachgraben in Frage gestellt. Verschiedene Mitwirkende wünschen, dass im Baubewilligungsverfahren die Dachform für neue Gebäude nicht frei wählbar wird oder haben neue Einzonungswünsche an den Gemeinderat eingereicht. Der Gemeinderat wird die Eingaben nun prüfen und darüber befinden. Anschliessend wird der Mitwirkungsbericht veröffentlicht.